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18/08/08 Reitturnier in Maria Wörth

Balsam für die Seele


Das war ein Wochenende – Balsam für meine Seele!

Erst lief allerdings überhaupt nichts, alles ging schief. Am Freitag schüttete es im österreichischen Maria Wörth sintflutartig, alles war überschwemmt. Sandy mochte das überhaupt nicht und hatte ein paar Fehler im ersten Parcours. Der Veranstalter hat die ganze Nacht gearbeitet, Gräben gezogen, Sand gefahren, etc., um den Platz wieder ordentlich reitbar zu machen. Und er hat es geschafft. Ein dickes Kompliment! Mit Sandy bin ich am Samstag dann noch mal in einem kleineren S-Springen an den Start gegangen, damit sie wieder volles Vertrauen bekommt und es im Großen Preis nicht so schwer hat. Das hat sich ausgezahlt: Am Sonntag sprang sie vom Allerfeinsten, Doppel-Null und wir waren Vierte im Großen Preis. Jipieh! Auch Chanel ist gut gesprungen. Im Finale der Mittleren Tour sind wir Sechste geworden – und wenn da der blöde Fehler im Stechen nicht gewesen wäre... Es wäre alles drin gewesen! Trotzdem bin ich super zufrieden. Für Cecotto war das Wochenende eine ganz neue Erfahrung. Er ist noch nie so weit von Zuhause weg gewesen, hat noch nie eine so lange Fahrt mitgemacht. Und er war überhaupt erst ein einziges Mal für eine Nacht von Zuhause weg. Er hat jede Menge Erfahrungen gesammelt. Die Fahrt, die Übernachtungen, die Aufregung – das hat ihn ganz schön geschlaucht, aber er hat sich tapfer gehalten und ich bin sicher, dass er das alles schnell lernt. Auch Abrisca geht es besser als erwartet. Sie hat sich wunderbar mit ihrer neuen Pony-Freundin Emma angefreundet und die beiden genießen ihre Tage auf der Koppel.


Für mich war dieses Wochenende wie ein tiefes erholsames Durchatmen nach den ganzen Sorgen mit Abrisca und den Pechsträhnen in den vergangenen Monaten. Ich habe wirklich eine Portion Kraft, Energie und Optimismus aufgetankt. Ein herrliches Wochenende –
so kann es weitergehen!

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